
Beeren Crumble oder der vielleicht schnellste und gesündeste Streuselkuchen
Manche Dinge sind so gut, dass sie um die Welt gehen können!
Der skandinavische Blog Green Kitchen Stories ist so etwas, er ist preisgekrönt, und wenn ihr Streusel-Rezept um die Welt geht, würde mich das nicht wundern!
Ich habe jedenfalls keine Chance, ich kann euch unmöglich vorenthalten, dass ihr es ausprobieren solltet!
Ich liebe Streusel und ich liebe Streuselkuchen ohne Boden. Es ist eines der schnellsten und besten Kuchen für flauschige Nachmittage, ohne lange in der Küche zu stehen.
Dies hier ist also nicht mein Rezept, sondern adaptiert. Ich nehme z.B. gerne Mehrkornflocken statt Haferflocken, weil ich die Abwechslung mag, entscheide mich für geriebene Mandeln statt Mandelmehl, die sind günstiger und in dem Fall genauso gut, und verwende dafür weniger Kokosöl (hier lest ihr, was es so speziell macht, dass ich es nicht mehr missen will). Außerdem mag ich Zitronenabrieb, statt -Saft, aber ihr könnt das ganz so handhaben, wie ihr die Zutaten vorrätig habt. Und mein Mandeleis schmeckt so gut dazu! Wenigstens das geht nicht out of Season, wie all die wunderbaren Früchteeissorten.
Inzwischen fällt mir auf, wie sehr man sich als Blogger mit seinen Posts beeilen muss, ehe man saisonale Zeiten verpasst. Ich hätte noch etliche Erdbeer- und Kirsch-Posts und bin ganz bedröppelt, wenn die nun auf nächstes Jahr warten sollen. Mit Kürbissen ging es mir letztes Jahr genauso. Ich hatte vor, mit diesem Blog im Herbst online zugehen, es zog sich aber bis Weihnachten, bis Logo etc. fertig waren. Und nun warte ich seit dem bis zur erneuten Kürbiszeit, Fotos und Rezepte auszupacken.
Wie geht es den Bloggern unter euch damit? Kennt ihr das?
Von Kürbiszeit kann aber bitte noch keine Rede sein! Auch wenn sich das Wetter gerade eher nach Oktober anfühlt… Beeren sind noch da, hier im Garten hinterm Haus reifen täglich neue.
Sie passen perfekt in dieses Crumble, tiefgefroren aber genauso gut, alternativ sind auch geraspelte Apfelstücke toll! Das Crumble ist Deppen-sicher und binnen weniger Minuten vorbereitet, ehe es für 40 Minuten ins Rohr kommt. Das Warten ist dabei der härteste Part! Und nicht vergessen, das Eis mindestens 15 Minuten vor Schluss antauen zu lassen, dann ist es perfekt cremig!
Beeren Crumble
adaptiert von hier
reicht für 2-3 Personen als Nachtisch
Für die Obstmischung braucht ihr:
mindestens 250g Obst (bei mir Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren)
Zitronenabrieb von ½ unbehandelten Zitrone, oder 1 EL Zitronensaft
1 Prise Bourbon Vanillepulver
wahlweise 1TL Ahornsirup (wenn Eis dazu gegessen wird, ist das nicht nötig)
Und für das Crumble:
45g 6-Korn-Flocken, Haferflocken oder auch Buchweizenflocken
3 gehäufte EL geriebene Mandeln
2 wenig gehäufte TL natives Kokosöl bei Raumtemperatur oder weich gemacht (ich verwende das geschmacksneutrale von Rapunzel)
2 TL Ahornsirup
1 Msp. Bourbon-Vanillepulver
1 Prise Salz
Und so wird’s gemacht:
Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Die Zutaten für die Obstmischung in einer kleinen Auflaufform vermengen. Das Obst mit einer Gabel ganz leicht andrücken, so dass später leichter Saft entweicht.
Die Zutaten für das Crumble in eine Schale geben, mit der Gabel vermischen und mit den Händen über das Obst verteilen. Den Teig dabei immer wieder zwischen den Fingern zerdrücken, so dass Streusel entstehen.
Jetzt kommt alles für 40-45 Minuten in den Ofen. Die Beeren sollen Saft lassen und die Crumble eine schöne Farbe bekommen. Zwischendurch aufpassen, dass einzelne Stellen gegenüber anderen nicht zu dunkel werden. Wenn dem so ist, dürfen die Crumble on top neu durchmischt werden.
Noch warm mit diesem Mandeleis (ich empfehle meine Lieblingsvariante mit geriebenen, gerösteten Mandeln und Mohn), oder einem alternativen, zuckerfreien Eis anrichten, et voilà! So schmeckt der siebte Himmel!
*Das Logo dieses Blogs hat übrigens meine unheimlich talentierte Freundin und Kunsttherapeutin Sara-Maria Hoffmann nach meinen Wünschen gezeichnet und eine liebe alte Schulkollegin und inzwischen Grafikerin, Hanna Plagens, hat es für mich grafisch übersetzt. Das wollte ich auch endlich einmal erzählen!
Wenn ihr mehr von mir mitbekommen möchtet, lade ich euch ein, mir auf Instagram zu folgen. Dort zeige ich ganz regelmäßig Foto- und Videosequenzen. Um sicher zu gehen, dass ihr keine meiner Beiträge verpasst, tragt euch sehr gerne in meinen Newsletter ein!
ach liebe Veronika, Crumble ist eine meiner liebsten „Kuchen“varianten! Soulfood deluxe
Ich befürchte, solche Nachmittage werden in den kommenden Monaten wieder verstärkt auf uns zukommen, aber mit Crumble in all seinen zauberhaften Variationen werden wir das locker schaffen. An dem Rezept von Luise und David bin ich auch prompt hängengeblieben und habe es am Wochenende in einer Variante mit den ersten Zwetschgen und Buchweizenflocken ausprobiert. Deine Variante mit den Beeren finde ich aber noch verführerischer, weil sie sich noch so wunderbar am Sommer festhält. Ein paar Wochen noch, bitte! Mit den Rezepten und den Jahreszeiten geht es mir da genau wie dir, ich hätte da auch noch was mit Erdbeeren, Kirschen und ja sogar Spargel auf Lager, aber so müssen die Ideen und Rezepte eben auf den nächsten Frühling warten. Umso mehr freue ich mich jetzt auf deine Kürbisinspirationen, aber ein bisschen Zeit darfst du dir damit noch lassen
Liebste Grüße und eine liebe Umarmung zu dir! Theresa
und genau das richtige für, wie du sie nennst, flauschige Nachmittage
Liebe Theresa,
an dich habe ich gedacht, als ich das Crumble gepostet habe. Ich hätte wetten können, dass du es auch schon ausprobiert hast! Hätt‘ ich mal
Ich finde es so schön, dass uns unsere Lust am Ausprobieren und Bloggen so vereint, obwohl wir uns nichtmal kennen! Apropos, bist du mit dem Süßlupinenmehl schon weitergekommen?
Allerliebste Grüße!
Liebe Veronika, mit dem Süßlupinenmehl bin ich noch nicht weitergekommen, sondern habe erstmal ein wenig über die Vorzüge der Lupine recherchiert. Gestern Abend habe ich aber endlich ein Dal mit roten Linsen und Süßlupinenschrot gekocht, das war sehr lecker! Und heute morgen gab’s etwas Schrot ins Porridge, auch sehr fein! Ich taste mich also langsam ran
Mir macht es auch sehr großen Spaß, zu sehen, wie sehr uns die Freude am Ausprobieren und Inspirieren verbindet und vor allem mich mit dir auszutauschen! Hab ein schönes Wochenende mit deinen Lieben! Liebste Grüße zu dir!
Oh dann bin ich weiter gespannt, was du (hoffentlich) mit Süßlupinen verpostest! Da freue ich mich drauf!!
Allerliebste Grüße
Wow, gestern hab ich noch überlegt, wie man gesunden Crumble machen könnte… Kannst du Gedanken lesen?:)
Perfekt! Liebe Luna, alles geht!
Liebste Grüße
Liebe Veronika,
so, jetzt muss ich einfach doch mal was hinterlassen, weil du mich mit deinem Blog sowas von infiziert hast! Ich bin durch Zufall darüber gestolpert und – zum Glück – hängen geblieben.
Durch deine Einträge bin ich interessiert, motiviert und – nachdem ich mich jetzt schon mit deinem Konfekt und meinen Sohnemann mit Blaubeerkuchen verwöhnt habe – mitten im Ausprobieren. Du kannst dir vorstellen, dass mir gerade beim Lesen des aktuellen Rezepts das Wasser schon im Mund zusammen gelaufen ist. Tja – bekennende Naschkatze
Aber wenns gesund auch geht, ists mir gleich lieber!
Ich habe jedenfalls gerade richtig Spaß daran mir und allen die sich dagegen nicht wehren (können) auf diese Art und Weise Gutes zu tun.
Also vielen Dank für deine unglaublich vielfältigen Einträge (ich bin noch lange nicht durch und einige werd ich nochmal lesen müssen – und zwar vor dem nächsten Sturm auf den Biomarkt) und die vielen weiterführenden Verweise. Wer da nichts passendes findet, dem ist nicht zu helfen!
Liebe Grüße
Gerlinde
Liebe Gerlinde,
danke für SO einen schönen Kommentar! Du weißt gar nicht wie es mich freut, wenn ich höre, wie ansteckend meine Leidenschaft ist!
Auf bald und herzliche Grüße
Mhhm, der sieht aber lecker aus
Wie immer bei dir hier…
Yummy!!
Ela
Du bist so lieb, Ela! Dank dir!
Liebe Grüße
Liebe Veronika,
yummmmmmy!!! Ich sitze grad auf dem Sofa mit dem Crumble (aufgrund der späten Stunde OHNE Eis ;), es ist sowieso schon so spät um was zu essen, aber das musste heute sein! Das ist glaube ich, das Rezept von Dir, das ich am schnellsten nach dem Post nachgemacht habe – es ist soooo lecker! Und geht echt so rasend schnell! Ich hatte Johannisbeeren und Blaubeeren und hab so den Zitronenabrieb weggelassen, weil es sauer genug war – dann hab ich einen EL Rohrohrzucker genommen, um der Johannisbeersäure was entgegenzusetzen
Und der Rest, wie Du beschrieben hast. Das könnte ich jetzt jeden Abend machen..
In meinem Ofen war es irgendwie schon nach 20 Minuten sehr goldbraun, ich denke, es lohnt sich, den Ofen im Blick zu behalten!
Liebe Grüße, und DANKE
Julia
Liebe Julia,
Nur habe ich ihn blöderweise über Nacht im noch warmen Ofen stehengelassen und die knusprigen Crumble haben sich ganz weich gesogen. Macht aber nichts.
ist das toll, dass dir der Crumble auch so geschmeckt hat! Wir hatten ihn auch gestern am späten Abend mit Gästen und weil ich viel gemacht habe, haben wir uns eben zum Frühstück über die Reste gefreut. Er geht also immer
Ich rühre die Crumble nach etwa 20 Minuten immer vorsichtig um, ich finde, dann werden sie gleichmäßiger braun. Wenn es bei dir so schnell ging, umso besser!
Alles Liebe
Ich lieeeebe Crumble. Kenne sie aus den USA und verbinde so viele Kindheitserinnerungen damit. Dieses Rezept werde ich auf jeden Fall ausprobieren! Am liebsten mg ich die Version mit Äpfeln und da sind wir ja schon beim Thema Saison…
Die saisonalen Rezepte können einen als Blogger echt unter Zeitdruck setzen
Wird einfach für später abgespeichert.
Aber wenn ich ehrlich bin, ich lese bei dir auch gerne ein Beerenrezept im Winter (dann nehm ich halt TK-Beeren) oder ein Kürbisrezept im Sommer (dann freu ich mich auf die Kürbiszeit).
Ich bin da nicht so
Alles Liebe,
Denise
Liebe Denise,
Aber gut zu wissen, dass es dir auch so geht!
stimmt, ein bisschen Vorfreude macht schließlich gar nichts
Allerliebste Grüße
Das sieht so lecker aus. Werde ich mal mit der Hälfte der Zutaten ausprobieren, denn ich bin hier leider die Einzige, die Streusel mag.
Über Kürbis-Rezepte freue ich mich aber auch. Hab heute schon den ersten im Supermarkt gesehen.
Lieben Gruß
Marietta
Liebe Marietta,
das Rezept zu halbieren klappt hier ja wunderbar. Manchmal muss man sich auch mal für sich alleine was gönnen
Liebe Grüße
Crumble geht echt immer und ist egal in welcher Variante immer so überaus lecker!
Bei deinen Fotos bekomme ich echt Hunger
Liebe Grüße,
Jana
Mir geht es da ganz ähnlich
Dank dir, liebe Jana!
Liebe Grüße
Liebe Veronika,
ich bin vor einigen Wochen auf deinen Blog gestoßen. Wunderschön!
Das Crumble wurde heute früh gleich frisch aus dem Ofen verputzt,
vielen Dank für das tolle Rezept!
Liebe Grüße,
Julia
Auf der Suche nach einem Crumble Rezept bin ich auf deines hier gestossen und habe mich direkt verliebt! Das hört sich unglaublich lecker an und ist mal nicht voll mit Butter
Nur eine kleine Frage habe ich noch… Sind es tatsächlich nur 45g Haferflocken die man für das Topping benötigt?
Danke für das Rezept, ich freue mich schon, wenn ich es gemacht habe!
Liebste Grüsse
Joëlle
Liebe Joelle,
hier brauchst du wirklich nicht viel, du kannst das Rezept aber auch verdoppeln und hast dann am nächsten Tag (zum Frühstück!) noch etwas davon!
Lass es dir schmecken!
Liebe Veronika,
grad im Ofen und das Eis taut auch grad an.
Wir freuen uns auf eine leckere Sonntagsnachmittags-Jause mit Getreidekaffee und Carobkakao mit Mandelmilch.
Herzlichen Dank fuer Deine tollen Anregungen!
Christin
Liebe Christin,
das klingt so gemütlich!
Lasst es euch gut gehen!
Alles Liebe
Leider sind bei mir die Streusel überhaupt nicht zusammengepappt. Ich hatte eher eine Schüssel voller matschiger Haferflocken. Egal wie sehr ich gedrückt und geknetet habe, Streusel sind aus diesen Zutaten nicht geworden (und ich habe alles so gemacht wie im Rezept.) Ich denke da fehlt das Mehl.
Liebe Jessica,
Mehl an sich bindet nicht, klebrig macht es das Fett. Etwas mehr Kokosöl hätte sicher geholfen. Warum es bei dir nicht ausgereicht hat, weiß ich leider nicht.
Liebe Grüße
Hallo Claire,
ich habe bereits weitere zwei Esslöffel Kokosöl verwendet als angegeben. Alles andere wie im Rezept. Ich denke ich muss halt doch wieder Butter verwenden. Das Kokosöl scheint nicht genug Bindewirkung zu entfalten. Schade. Ich bin sehr erstaunt dass es scheinbar sonst bei allen geklappt hat.
Liebe Jessica,
Tut mir Leid, dass du Schwierigkeiten hattest!
das bin ich auch
Liebe Grüße
Ich wollte mir eine leckere Kleinigkeit für den Nachmittag machen und sieh an, dann habe ich dein Rezept gefunden. Ich habe für mich alleine nur die Hälfte genommen.
Nach der Hälfte der Zeit wurden die Streusel schon braun und deswegen habe ich es schon eher aus dem Ofen genommen.
Es war wirklich sehr sehr lecker
Dein Post sieht wirklich mega hübsch aus!
Liebste Grüße Prisca
http://priscasgluecksgefuehle.blogspot.de
Liebe Veronika,
Ich bin seit knapp zwei Wochen von dir und deiner Seite infiziert. Heute gab es den Crumble mit Äpfeln und Rosinen und zu den Streuseln habe ich noch einige Datteln (zerkleinert) hinzugefügt.
Er schmeckt vorzüglich, aber um ehrlich zu sein, ist er kalt noch viel besser!!!
Ganz liebe Grüße
Steffi
Liebe Stefanie,
das freut mich sehr!
Liebe Grüße
Liebe Veronika,
dieser Crumble hört sich sehr verlockend an! Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Kuchen bei Schwangerschaftsdiabetes. Meine Freundin hats leider erwischt und ich würde ihr gern zum 30. Geburtstag etwas machen, was sie trotzdem ohne Reue genießen kann. Meinst du der Crumble wäre geeignet? Oder hast du vll eine andere Idee? Das wäre ganz toll!
Liebe Grüße, Franzi
Liebe Franzi,
ich glaube bei Diabetes ist Reissirup zu empfehlen. Beeren sind wahrscheinlich die beste Frucht-Wahl. Hier kenne ich mich aber leider nicht so gut aus.
Ich finde es suüer schön, dass du dich um das Wohl deiner Freundin bemühst!
Alles Liebe